Online Casino Bonus ohne Umsatzbedingungen 2026 in der Schweiz
In der Schweiz läuft die Frage nach einem «Bonus ohne Umsatzbedingungen» auf ein kurzes Inventar hinaus: Zehn Namen stehen auf der Liste der ESBK, jeder davon die Online-Verlängerung eines Schweizer Land-Casinos, und alles andere ist über die Sperrliste blockiert. Was diese zehn Häuser anbieten, unter welchen Regeln sie es tun und was ein Spieler gewinnt, wenn er auf der Konzessionsliste spielt statt auf einem ausländischen Portal — darum geht es auf dieser Seite.

Stand: 30 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.
Inhaltsverzeichnis
- Rechtslage in der Schweiz: Warum die geschlossene Liste der Ausgangspunkt ist
- Spielerschutz in der Schweiz: Die Spielsperre, das Sozialkonzept und was ein Anbieter einfordern muss
- Prämie und Aktionsangebote: Was «ohne Umsatzbedingungen» in der Schweiz überhaupt bedeuten kann
- Rangliste und Bewertungsraster: Zehn Anbieter im Vergleich
- Zehn Häuser im Einzelnen
- Was ein Bonus ohne Umsatzbedingungen konkret bedeutet: Eine Frage der Form, nicht der Werbung
- Funktionsweise: Was ein Bonus ohne Umsatzbedingungen auf dem Konto tut
- Überblick und Grundprinzip: Was die Schweiz von ausländischen Märkten unterscheidet
- Häufig gestellte Fragen
Rechtslage in der Schweiz: Warum die geschlossene Liste der Ausgangspunkt ist
Das Geldspielgesetz (BGS) gilt seit dem 1. Januar 2019 und hat den Schweizer Online-Markt in eine Form gebracht, die in Europa selten ist. Eine eigene Online-Konzession gibt es nicht; wer in der Schweiz online Glücksspiel anbieten will, muss zuerst eine Konzession für ein landbasiertes Casino haben und diese für den Online-Vertrieb erweitern lassen. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) führt die Liste dieser erweiterten Konzessionen, und sie ist mit zehn Einträgen kurz. Wer dort nicht steht, bietet in der Schweiz unerlaubt Geldspiele an — und steht, sobald die ESBK aktiv wird, auf der nationalen Sperrliste, die unter Art. 86 BGS per DNS-Blockierung technisch durchgesetzt wird.

Diese Architektur hat eine Konsequenz, die jeder versteht, der schon einmal einen «Bonus ohne Umsatzbedingungen» auf einer aggressiven ausländischen Seite gesucht hat: Die Schweiz hat keinen freien Markt, in dem zehn Anbieter mit einander um die grosszügigste Klausel konkurrieren. Sie hat eine kurze Liste. Wer dort spielt, spielt unter dem Schweizer Recht; wer woanders spielt, spielt ohne diesen Schutz, und das Geld, das dort gewonnen wird, ist ab dem ersten Franken steuerpflichtig — anders als bei einem konzessionierten Anbieter, wo Gewinne bis zur Schwelle von rund CHF 1’070’000 (indexierter Wert für 2026) steuerfrei bleiben und erst darüber die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag greift.
Die Stossrichtung des Gesetzes ist im Art. 74 BGS noch einmal nachzulesen: Werbung für Glücksspiele darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten. Die Konsequenz für den Spieler: Auf einer konzessionierten Seite gibt es keine «Bonusfalle» im Stile aggressiver Auslandsanbieter, aber auch keinen Überfluss an Bedingungsfreiheit — die Werberegeln zwingen die Anbieter in eine Sprache, die nicht übertreibt. Die Konsequenz für den Bonus: Das, was auf der Seite steht, gilt.
Spieler, die ein Konto bei einem ausländischen Anbieter eröffnen, handeln nicht illegal — die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden. Sie spielen aber ohne Schweizer Schutz: keine Spielsperre, die ein anderes konzessioniertes Haus mitlesen würde, kein Sozialkonzept des Anbieters, keine Anlaufstelle in der Schweiz, wenn der Anbieter die Auszahlung verzögert. Wer dort «ohne Umsatzbedingungen» beworben wird, bekommt oft einen Bonus, der diese Freiheit durch andere Klauseln zurücknimmt — etwa durch ein maximales Auszahlungslimit auf Bonusgewinne, das in der Schweiz schlicht nicht zulässig wäre.
Die Prüfung, ob ein Anbieter konzessioniert ist, ist einfach: Die ESBK-Liste ist öffentlich, sie nennt das landbasierte Casino hinter der Online-Plattform und das Datum, ab dem die Online-Verlängerung gilt. Ein Anbieter, der auf dieser Liste steht, untersteht der Schweizer Aufsicht; ein Anbieter, der nicht auf dieser Liste steht, kann auch mit dem Schweizerkreuz im Logo und einem «.ch» in der Domain kein konzessioniertes Online-Casino sein. Das Gütesiegel, das zählt, ist die Aufsicht, nicht das Marketing.
Spielerschutz in der Schweiz: Die Spielsperre, das Sozialkonzept und was ein Anbieter einfordern muss
Spielerschutz ist in der Schweiz kein freiwilliges Modul, das ein Anbieter nach Geschäftslage ein- oder ausschaltet. Er ist im Geldspielgesetz verankert und in der Konzession mitkonkretisiert. Wer eine Konzession für ein Online-Casino erhält, verpflichtet sich zu einem Sozialkonzept, zu Spielpausen- und Sperrmechanismen und zu wirtschaftlichen Überprüfungen jener Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen. Wer sich wiederholt nicht ausweisen lässt oder die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht dokumentieren kann, wird gesperrt — diese Regel gilt unabhängig davon, wie oft man spielt; massgeblich ist das Muster aus Häufigkeit und Einsatzhöhe.
Die Spielsperre ist die strengste Form des Selbstausschlusses und sie ist konzessionsübergreifend: Wer eine Spielsperre beantragt — etwa bei Jackpots —, ist damit für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gesperrt. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre auch Liechtenstein ab. Eine freiwillige Spielsperre wird frühestens nach drei Monaten aufgehoben, und auch nur, wenn der Grund, der zur Sperre geführt hat, nicht mehr besteht. Das ist eine bewusste Sperre — wer sie aufheben will, muss zeigen, dass die Lage, die zur Sperre geführt hat, sich geändert hat.
Neben der harten Sperre gibt es weichere Werkzeuge, die jedes konzessionierte Haus anbietet: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, Selbsttests und Spielpausen zwischen einer Viertelstunde und sechs Monaten. Bei Jackpots kann eine solche Spielpause wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien gelten — etwa nur für Live-Casino-Spiele oder nur für Spielautomaten. Bei Mycasino ist das Spektrum ähnlich: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Sitzungserinnerungen, Selbsttest, Spielpausen und freiwillige Spielsperre. Beide Häuser zeigen exemplarisch, wie der vom Gesetz verlangte Werkzeugkasten in der Praxis aussieht.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Die Anmeldung bei einem konzessionierten Schweizer Online-Casino setzt eine vollständige Identitätsprüfung voraus. Anonymes Spielen ist technisch nicht möglich — wer spielen will, muss einen gültigen amtlichen Ausweis vorlegen, sei es Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Die Spielsperre funktioniert, weil die Identität geprüft ist; eine neue Anmeldung unter einem anderen Namen wird durch das System unterbunden. Das ist der Punkt, an dem die Schweizer Regulierung einen Mechanismus durchsetzt, den viele ausländische Anbieter nur in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen versprechen.
Wer eine Spielsperre in Erwägung zieht, sollte wissen, dass die Beantragung über das Online-Portal des Anbieters läuft, aber die Wirkung konzessionsweit ist. Eine Sperre bei einem Haus sperrt nicht nur dieses Haus — sie sperrt alle. Das ist der Punkt, an dem die Schweizer Architektur sich von vielen ausländischen Märkten unterscheidet, in denen ein Selbstausschluss pro Anbieter verhängt und pro Anbieter wieder aufgehoben wird.
Was ein Spieler auf einer konzessionierten Seite konkret nicht hat, ist die Wahl, anonym zu bleiben. Die Pflicht zur Identitätsprüfung bedeutet, dass jeder Schweizer Anbieter weiss, wer spielt, wie viel eingezahlt wird und wie sich das Spielverhalten entwickelt. Das ist der Preis des Schutzes — und der Grund, warum die Schweiz für Spieler, die Anonymität suchen, ohnehin nicht der richtige Markt ist.
Prämie und Aktionsangebote: Was «ohne Umsatzbedingungen» in der Schweiz überhaupt bedeuten kann
Die Schweiz hat kein generelles Verbot von Boni. Art. 74 BGS verbietet aufdringliche und irreführende Werbung, nicht aber jede Belohnung für eine Einzahlung. Was die Regulierung verbietet, ist ein Bonus, der so kommuniziert wird, dass der Spieler die Bedingungen nicht erkennen kann. Was die Regulierung nicht vorschreibt, ist eine maximale Bonushöhe oder eine maximale Umsatzanforderung. In diesem Rahmen bewegen sich die zehn konzessionierten Anbieter — und in diesem Rahmen ist auch der «Bonus ohne Umsatzbedingungen» zu suchen.
Auf den ersten Blick scheint das Angebot an Boni ohne Umsatzbedingungen in der Schweiz verschwindend klein. Tatsächlich findet sich unter den zehn ESBK-konzessionierten Häusern gegenwärtig keiner, der einen klassischen Einzahlungsbonus ohne Wettanforderung anbietet. Die Welcome-Pakete, die angeboten werden, sind durchweg mit einer Umsatzanforderung verbunden: Bei Jackpots etwa ist der Bonusbetrag 30-fach bei Spielautomaten und 300-fach bei Tischspielen umzusetzen, innerhalb eines Monats. Bei Mycasino ist der Bonus 35-fach umzusetzen, ebenfalls innerhalb einer Frist. Diese Zahlen sind im Schweizer Markt nicht einheitlich, aber sie zeigen, dass die Idee eines «bedingungslosen Bonus» in den grossen Welcome-Paketen nicht auftaucht.
Was es aber gibt, ist eine andere Form der Bedingungsfreiheit: Freispiele ohne Umsatzbedingung. Bei Mycasino sind die 200 Freispiele des Willkommenspakets, die je CHF 0.10 wert sind, ausdrücklich keiner Umsatzbedingung unterworfen. Das ist eine klare Ausnahme von der Regel, dass jeder Bonus einen Wettumsatz trägt: Was ein Freispiel ohne Umsatzbedingung einbringt, ist echtes Guthaben, das sofort ausgezahlt werden kann. Diese Ausnahme ist kein Sonderfall — sie ist eine Form, die in mehreren Häusern vorkommt und auf den Mechanismus des Free Spins als Alternative zum klassischen Einzahlungsbonus verweist.
Wer die schweizerischen Angebote in ihrem eigenen Vokabular liest, sieht eine andere Logik als auf dem internationalen Bonus-Markt. Wo ein ausländischer Anbieter mit einem «200% Bonus bis CHF 500 plus 100 Freispiele» wirbt, das dann an eine 40-fache Umsatzanforderung gekoppelt ist, sind die Schweizer Angebote niedriger in der Bonussumme, klarer in der Bedingung und härter in der Konsequenz. Das ist kein Zufall — die Werberegeln des BGS schliessen die überzogenen Versprechen aus, und die Aufsicht sorgt dafür, dass das, was beworben wird, auch gilt.
Die Auszahlungsmechanik ist ein zweiter Aspekt, der auf Schweizer Plattformen klarer ist als auf vielen ausländischen: Gewinne aus Freispielen ohne Umsatzbedingung sind auszahlbar, sobald sie auf dem Spielerkonto sind; Gewinne aus einem Bonus mit Umsatzbedingung sind erst nach Erfüllung dieser Bedingung auszahlbar. Diese Trennung ist im Kleingedruckten der jeweiligen Bonusbedingungen nachzulesen. Sie ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine technische Eigenschaft des Kontos.
Der Punkt, an dem das Angebot «ohne Umsatzbedingungen» seine wahre Form findet, ist also nicht der Einzahlungsbonus, sondern der Freispiel-Bonus. Wer einen «Bonus ohne Umsatzbedingungen» in der Schweiz sucht, sucht genau diese Konstruktion: ein Angebot, das ohne Wettumsatz auf das Konto ausgezahlt wird, sobald die Freispiele gespielt sind. Das schmälert die Werbeaussage nicht — es verändert die Frage, die der Spieler stellen muss. Nicht «Welcher Anbieter gibt mir den höchsten Bonus?», sondern «Welches Haus gibt mir Freispiele, deren Gewinn ohne weitere Bedingung ausgezahlt wird?»
Eine Eigenheit des Marktes: Da nur zehn Anbieter zugelassen sind, ist die Auswahl an Bonusformen begrenzt. Der Spieler hat keine fünfzig Häuser zur Auswahl, von denen jedes eine andere Bonusklausel pflegt. Er hat zehn, und die Logik dieser zehn ähnelt sich mehr, als sie sich unterscheidet. Das ist kein Nachteil — es ist die Schweizer Form von Markttransparenz.
Die zweite Eigenheit: Die Mehrheit der Schweizer Anbieter setzt Mindesteinzahlungsbeträge im niedrigen einstelligen Franken-Bereich, oft CHF 10.-, und viele Boni sind bereits ab diesem Betrag aktivierbar. Das macht den Einstieg günstig, und es macht das Risiko, an einer Bedingung zu scheitern, klein — ein Spieler, der CHF 10.- einzahlt, einen Bonus aktiviert und die Bedingung nicht erfüllt, verliert den Bonus und allenfalls die Gewinne, die aus dem Bonus entstanden sind, nicht aber das eingezahlte Guthaben.
Das Bild, das sich für den Spieler ergibt, ist das eines Marktes, der nicht mit Boni wirbt, sondern mit Klarheit. Wo ein ausländischer Anbieter mit «200% bis CHF 2’000» wirbt und die Bedingungen in einer 30-seitigen Bonus-AGB versteckt, wirbt der Schweizer Anbieter mit «100% bis CHF 300 plus 200 Freispiele ohne Umsatzbedingung» und legt die 35-fache Umsatzanforderung für den Bonus-Teil offen daneben. Das ist der Markt, den der Spieler in der Schweiz vorfindet, und er ist nicht der Markt, den die Suchmaschine zu versprechen scheint.
Rangliste und Bewertungsraster: Zehn Anbieter im Vergleich
Die folgende Tabelle vergleicht die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos der Schweiz nach den Grössen, die für die Bonusklausel und ihre Bedingungen den Rahmen setzen: Land-Casino hinter dem Online-Auftritt, Datum der Online-Aufschaltung, geprüfte Zahlungswege. Die Spalte «Boni ohne Umsatzbedingungen» hält fest, was die geprüften Quellen zur Bedingungsfreiheit der Angebote sagen.
| Online-Casino | Landbasiertes Casino | Online seit | Wichtigste Ein- und Auszahlungsmethoden | Bonus-Form mit klarer Bedingungsangabe |
|---|---|---|---|---|
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card, Banküberweisung | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill, Banküberweisung | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
| Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | Kreditkarten, TWINT, Apple Pay, PostFinance, paysafecard, Banküberweisung | 100% bis CHF 300 plus 200 Freispiele ohne Umsatzbedingung; Bonus 35-fach |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay, Twint | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
| Swiss4Win | Casino Lugano | 01.03.2021 | TWINT, Kreditkarten, PostFinance, Paysafecard, Banküberweisung | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | TWINT, Kreditkarten, PostFinance | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard | 100% bis CHF 700 plus bis CHF 2’200 und 200 Freespins; Bonus 30-fach Automaten, 300-fach Tisch |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | Visa, Mastercard, Diners Club, Discover, TWINT, Apple Pay, PostFinance inkl. E-Finance, paysafecard, Banküberweisung | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance, Paysafecard | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon, paysafecard | Willkommensangebot, Umsatzbedingungen im Bonusreglement |
Drei Punkte, die die Tabelle nicht zeigt und die der Leser mitnehmen sollte: Erstens, die genannten Daten zur Online-Aufschaltung sind die Daten, an denen die jeweilige Online-Konzessionserweiterung in Kraft trat. Das Datum sagt nichts über die Qualität der Plattform und nichts über das aktuelle Angebot; es ist die Lizenzgeschichte. Zweitens, die Spalte «Wichtigste Ein- und Auszahlungsmethoden» führt die Zahlungsmittel auf, die in den Hilfeseiten der Anbieter namentlich genannt werden — sie ist nicht vollständig, und einzelne Methoden können für ein- und ausgehende Zahlungen unterschiedlich verfügbar sein. Drittens, die Spalte zur Umsatzbedingung sagt nur, was die jeweiligen Anbieter in ihren Bonusreglementen offenlegen — sie sagt nichts über Angebote, die ausserhalb des klassischen Willkommenspakets liegen, etwa saisonale Aktionen oder Treueprogramme.
Die Reihenfolge der Tabelle folgt der Reihenfolge der ESBK-Liste; sie ist keine Rangordnung im Sinne einer «besser/schlechter»-Bewertung. Wer eine Plattform für eine bestimmte Spielgewohnheit sucht, sollte die Spalten einzeln lesen und nicht die Position in der Tabelle als Empfehlung verstehen.
Eine Bemerkung zu den genannten Daten: Casineo ist mit 17.03.2026 das jüngste Haus in der Liste und damit das jüngste Beispiel für die Architektur «Land-Casino plus Online-Verlängerung». Das Datum ist bemerkenswert, weil die Konzession für dieses Haus erst im Jahr 2026 selbst erteilt wurde — ein Hinweis darauf, dass die ESBK die Vergabe weiterhin aktiv betreibt und nicht stillsteht. Für den Spieler heisst das: Die Liste ist nicht historisch fix, sie entwickelt sich, und die Aufsicht über neue und alte Häuser ist die gleiche.
Wettumsatz-Band: Was ein 35-facher Umsatz konkret bedeutet
Die folgende Rechnung arbeitet mit den Bedingungen, die Mycasino in seinem Willkommenspaket nennt — 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis CHF 300, 35-fache Umsatzanforderung für den Bonus-Teil — und zeigt, in welcher Bandbreite der Wettumsatz landet, je nach Höhe der ersten Einzahlung.
Bei einer Einzahlung von CHF 10.- beträgt der Bonus CHF 10.-, der erforderliche Wettumsatz CHF 350.-. Bei einer Einzahlung von CHF 100.- sind es CHF 100.- Bonus und CHF 3’500.- erforderlicher Umsatz. Bei einer Einzahlung von CHF 300.-, die der Maximalbonus ist, sind es CHF 300.- Bonus und CHF 10’500.- erforderlicher Umsatz. Wer die Freispiele aus dem Willkommenspaket nutzt — 200 Stück zu je CHF 0.10, ohne Umsatzbedingung — spielt zusätzlich ein separates Spielguthaben von CHF 20.-, das an keine Wettanforderung gebunden ist.
Der Spieler sieht also ein Band: Zwischen CHF 350.- und CHF 10’500.- Wettumsatz, je nachdem, wie hoch die erste Einzahlung ausfällt. Innerhalb dieses Bandes entscheidet die Spielauswahl, wie schnell der Umsatz erfüllt ist: Spielautomaten zählen voll, Tischspiele in der Regel nur teilweise oder gar nicht — bei Jackpots etwa ist der Multiplikator für Tischspiele 300-fach statt 30-fach, was den effektiven Beitrag drückt. Wer mit dem Bonus spielt, sollte die Spielauswahl mit Blick auf diese Gewichtung treffen, nicht nach dem Namen des Spiels.
Diese Bandrechnung ist ein statistischer Mittelwert über viele Spins; sie sagt nichts über das Ergebnis einer einzelnen Session. Sie zeigt aber, dass die Bedingung keine Hürde ist, die ein Spieler mit einem CHF 10.–Konto nicht nehmen könnte, und auch keine, die für einen CHF 300.–Bonus ein Vermögen an Spielzeit verlangt.
Zehn Häuser im Einzelnen
Im Folgenden wird jedes der zehn ESBK-konzessionierten Häuser mit den Eigenschaften dargestellt, die für die Bonusklausel, ihre Zahlungswege und den Rahmen der Spielbedingungen relevant sind. Die Liste folgt der Reihenfolge der ESBK-Liste, nicht einer qualitativen Rangordnung.
Casino777
Casino777 ist die Online-Verlängerung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 als Online-Casino in der Schweiz tätig. Für Einzahlungen akzeptiert das Haus Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, ohne dass Casino777 dafür Einzahlungsgebühren erhebt. Damit deckt Casino777 die wichtigsten Schweizer Zahlungswege ab und verzichtet auf den Preisaufschlag, den manche Anbieter für einzelne Methoden verlangen. Die Zahlungsmethoden sind in den Hilfeseiten von Casino777 detailliert beschrieben.
Casino777 publiziert seine Bonusbedingungen in einem eigenen Reglement; ein klassischer Willkommensbonus mit klar bezifferter Umsatzbedingung wird ebenso angeboten wie weitere Aktionen für Bestandskunden. Die exakten Werte des aktuellen Willkommenspakets sind im Bonusreglement des Hauses nachzulesen, das die Höhe des Bonus, den erforderlichen Wettumsatz, die Frist und die zugelassenen Spielkategorien nennt.
Casino777 eignet sich für Spieler, die einen klassischen Schweizer Anbieter mit allen wichtigen Einzahlungsmethoden suchen und kein spezielles Bonusformat benötigen. Wer den maximalen Bonus aktivieren will, sollte das Reglement lesen, bevor er einzahlt — das gilt für jedes konzessionierte Haus, aber bei Casino777 ist das Reglement offen zugänglich.
Pasino
Pasino ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 als Online-Casino tätig. Für Einzahlungen akzeptiert Pasino Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen — die breiteste Palette an E-Wallet-Anbietern unter den Schweizer Plattformen, was für Spieler relevant ist, die einen E-Weller gegenüber einer Kreditkarte bevorzugen. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-; der Mindestbetrag für eine Auszahlung ist mit CHF 0.01 angegeben, was faktisch eine Auszahlung jedes Guthabens erlaubt.
Das Willkommenspaket von Pasino ist im Bonusreglement des Hauses beschrieben; die Umsatzbedingungen sind offen ausgewiesen. Die Aktionen für Bestandskunden umfassen typischerweise Free Spins auf ausgewählten Spielen und saisonale Aktionen.
Pasino ist das Haus der Wahl für Spieler, die mit E-Wallets einzahlen wollen — Skrill und Neteller sind nicht überall verfügbar, und Pasino gehört zu den wenigen Schweizer Häusern, die beide anbieten. Für Spieler, die ihre Einzahlung über eine klassische Schweizer Methode wie TWINT oder PostFinance abwickeln, ist das Angebot ähnlich breit wie bei anderen Häusern.
Mycasino
Mycasino ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 als Online-Casino tätig — eines der ältesten Häuser auf der ESBK-Liste. Das Willkommenspaket umfasst 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele, die je CHF 0.10 wert sind und keiner Umsatzbedingung unterliegen. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag selbst ist 35-fach umzusetzen, innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung. Die 200 Freispiele sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.
Die Plattform bietet über 3’000 Spiele an; das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Für Ein- und Auszahlungen werden keine Gebühren erhoben; Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank. Für eine Auszahlung wird der Mindestbetrag CHF 10.- angegeben; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden.
Der Werkzeugkasten zum Spielerschutz umfasst Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre. Für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre wird eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments verlangt.
Das Willkommenspaket von Mycasino ist das einzige auf der ESBK-Liste, das namentlich einen Bonus- und einen Freispiel-Teil mit klar unterschiedlichen Bedingungen ausweist. Wer auf der Suche nach «Freispielen ohne Umsatzbedingung» ist, findet hier ein dokumentiertes Angebot. Wer einen klassischen Einzahlungsbonus mit moderatem 35-fachem Umsatz sucht, liegt hier ebenfalls richtig; die 30-Tage-Frist ist grosszügig gegenüber dem Marktstandard.
Admiral
Admiral ist die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 als Online-Casino tätig — eines der jüngeren Häuser. Für Ein- und Auszahlungen werden Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint angeboten; die genaue Liste der für ein- und ausgehende Zahlungen verfügbaren Methoden ist auf der Hilfeseite von Admiral zu finden.
Admiral ist ein Brand, der in mehreren europäischen Märkten aktiv ist; die Schweizer Plattform ist die ESBK-konzessionierte Variante. Das Willkommenspaket und die laufenden Aktionen sind im Bonusreglement des Hauses beschrieben; die genauen Werte — Bonushöhe, Umsatzanforderung, Frist — sind dort offen ausgewiesen.
Admiral eignet sich für Spieler, die einen Anbieter mit internationaler Marke und Schweizer Lizenz suchen. Die jüngere Konzession bedeutet, dass die Plattform mit der aktuellen Generation von Casino-Software gebaut ist; das ist ein Vorteil bei der Spielauswahl, hat aber keine Aussagekraft für die Bonusbedingungen, die im Reglement stehen.
Swiss4Win
Swiss4Win ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 als Online-Casino tätig. Für Einzahlungen werden TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren angeboten; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Swiss4win ist explizit auf die Schweizer Zahlungsmethoden ausgerichtet.
Das Willkommenspaket und die Aktionen für Bestandskunden sind im Bonusreglement des Hauses beschrieben. Swiss4win positioniert sich als Plattform mit engem Bezug zur Schweizer Zahlungs- und Identitätsinfrastruktur; das zeigt sich in der TWINT-Integration, die anderswo oft eine Zusatzfunktion ist und hier ein Kernmerkmal ist.
Swiss4Win eignet sich für Spieler, die mit TWINT einzahlen und eine prompte Gutschrift erwarten — die Sofortverarbeitung ist explizit dokumentiert. Für Spieler, die mit Kreditkarte oder PostFinance einzahlen, ist das Angebot vergleichbar mit dem anderer Schweizer Häuser.
Casineo
Casineo ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 als Online-Casino tätig — der jüngste Eintrag auf der ESBK-Liste. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance.
Als jüngster Anbieter in der Liste ist Casineo ein Sonderfall: Die Plattform ist neu, die Marke ist neu, das Casino Locarno als Land-Haus ist etabliert. Das Willkommenspaket ist im Bonusreglement beschrieben; die genauen Bedingungen sind dort nachzulesen. Da die Online-Aufschaltung erst im 2026 erfolgt ist, liegen für Casineo noch keine breiten Praxiserfahrungen vor — der Spieler ist hier in einer ähnlichen Situation wie bei jedem anderen neuen Anbieter: Die Bedingungen stehen im Reglement, und das Reglement ist die Grundlage jeder Beurteilung.
Casineo eignet sich für Spieler, die einen Anbieter mit neuer Plattform und Schweizer Konzession suchen, ohne dass bereits eine breite Community das Haus bewertet hat. Die Mindesteinzahlung von CHF 10.- macht den Einstieg niedrigschwellig; ein genaues Lesen des Bonusreglements ist bei einem neuen Haus besonders ratsam.
Jackpots
Jackpots ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 als Online-Casino tätig — das älteste Haus auf der ESBK-Liste. Das Willkommenspaket umfasst bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins auf den ersten vier Einzahlungen; die erste Einzahlung wird zu 100 Prozent bis CHF 700.- verdoppelt. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar.
Die Umsatzbedingung für Boni beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig einem Monat. Das ist der deutlichste Auswahleffekt: Ein Spieler, der mit dem Bonusbetrag vor allem Tischspiele spielt, müsste zehnmal so viel umsetzen wie ein Automatenspieler. Jackpots bietet über 2’500 Casino-Spiele an; das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert.
Für Einzahlungen akzeptiert Jackpots unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Für TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatzgebühren an, und die Zahlung wird sofort verarbeitet. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt 1 bis 2 Werktage, bis der Betrag auf dem Spielerkonto verfügbar ist.
Beim Spielerschutz bietet Jackpots die Möglichkeit, ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum festzulegen — etwa ein wöchentliches Limit von CHF 50.- — sowie Spielpausen zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil.
Jackpots ist das Haus für Spieler, die einen klassischen Willkommensbonus mit grosser Bonussumme und einer Spielauswahl suchen, die klar zugunsten von Spielautomaten gewichtet ist. Der 30-fache Umsatz bei Automaten ist niedriger als bei Mycasino (35-fach), der 300-fache Umsatz bei Tischspielen aber sehr viel höher; für den Tischspiel-orientierten Spieler ist das Angebot deutlich weniger attraktiv.
Swiss Casinos
Swisscasinos ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon (Swiss Casinos) und seit dem 2. September 2019 als Online-Casino tätig. Für Einzahlungen akzeptiert Swiss Casinos Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung — die breiteste Palette an Kreditkarten-Marken unter den Schweizer Häusern, was für Spieler relevant ist, die eine Diners- oder Discover-Karte verwenden.
Das Willkommenspaket und die Aktionen sind im Bonusreglement beschrieben. Swiss Casinos ist ein Brand, der in der Schweizer Casinogeschichte eine besondere Stellung hat — die landbasierten Häuser in Pfäffikon, Schenkon und St. Gallen gehören zu den grösseren Häusern im Land, und die Online-Plattform trägt diese Marke.
Swiss Casinos eignet sich für Spieler, die einen Anbieter mit breiter Kreditkartenakzeptanz und etablierter Schweizer Casino-Marke suchen. Die Plattform ist im Vergleich zu anderen Schweizer Häusern eher zurückhaltend im Marketing, was sich in den Bonusbedingungen niederschlägt — sie sind offen ausgewiesen, ohne dass besondere Werbeversprechen gemacht werden.
7melons
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 als Online-Casino tätig. Für Einzahlungen akzeptiert 7melons TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.- und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.- — was für High-Roller relevant ist, die einen hohen Betrag pro Transaktion einzahlen wollen.
Das Willkommenspaket und die Aktionen sind im Bonusreglement beschrieben. 7melons ist ein Brand, der explizit auf die jüngere Spielergeneration ausgerichtet ist, was sich in einer modernen Plattform-Oberfläche und einem Fokus auf mobile Spielbarkeit niederschlägt.
7melons eignet sich für Spieler, die einen Anbieter mit hoher Einzahlungsobergrenze bei PostFinance suchen oder die eine mobile-optimierte Plattform bevorzugen. Das hohe Maximum bei PostFinance ist ein Alleinstellungsmerkmal in der ESBK-Liste — kein anderes Haus nennt einen Höchstbetrag dieser Grössenordnung explizit.
StarVegas
StarVegas ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 als Online-Casino tätig. Für Einzahlungen akzeptiert StarVegas VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-.
StarVegas ist ein Brand, der in mehreren europäischen Märkten aktiv ist und in der Schweiz als ESBK-konzessionierter Anbieter auftritt. Das Willkommenspaket ist im Bonusreglement beschrieben; die genauen Werte — Bonushöhe, Umsatzanforderung, Frist — sind dort offen ausgewiesen. Aircash Abon ist eine prepaid-basierte Zahlungsmethode, die nicht alle Schweizer Anbieter im Portfolio haben.
StarVegas eignet sich für Spieler, die einen internationalen Brand mit Schweizer Lizenz suchen und möglicherweise Aircash Abon als Einzahlungsmethode verwenden wollen. Die Plattform bietet eine breite Palette an Zahlungsmethoden; die Mindesteinzahlung von CHF 10.- ist marktüblich.
Was ein Bonus ohne Umsatzbedingungen konkret bedeutet: Eine Frage der Form, nicht der Werbung
Die Frage, die am Anfang jeder Suche nach einem «Bonus ohne Umsatzbedingungen» steht, ist nicht «Wer gibt mir am meisten?», sondern «Welche Form eines Bonus hat keine Wettanforderung?». Im Schweizer Markt gibt es drei Formen, die diese Frage mit «ja» beantworten können — und alle drei sind technisch verschieden.
Die erste Form ist der Freispiel-Bonus ohne Umsatzbedingung, wie ihn Mycasino für die 200 Freispiele seines Willkommenspakets anbietet. Was hier gespielt wird, ist ein separater Bonus-Teil: Die Freispiele haben einen festen Wert (CHF 0.10 pro Stück), die Gewinne aus den Freispielen unterliegen keiner Wettanforderung, und sie sind nach Erhalt 72 Stunden gültig. Das ist ein klar umrissenes Angebot mit klaren Bedingungen — und es ist die Form, die einem «Bonus ohne Umsatzbedingungen» am nächsten kommt.
Die zweite Form ist der Echtgeld-Bonus, der ohne Wettanforderung ausgezahlt wird. Diese Form ist im Schweizer Markt selten und in den geprüften Quellen nicht namentlich dokumentiert; sie käme in Frage, wenn ein Anbieter einen kleinen Einzahlungsbonus ohne Wettanforderung anbietet, etwa als Teil einer saisonalen Aktion. Die geprüften ESBK-Häuser bieten diese Form im aktuellen Willkommenspaket nicht an.
Die dritte Form ist der Cashback-Bonus, bei dem ein prozentualer Anteil der Nettoverluste ohne Wettanforderung zurückgezahlt wird. Auch diese Form ist im Schweizer Markt möglich, in den geprüften Quellen aber nicht als Standardangebot dokumentiert.
Die Frage, die sich aus diesen drei Formen ergibt, ist: Wer sucht einen «Bonus ohne Umsatzbedingungen», sucht in der Regel einen kleinen, klar umrissenen Vorteil, der ohne langes Spielen ausgezahlt wird. Das ist im Schweizer Markt vor allem der Freispiel-Bonus. Wer einen grossen Einzahlungsbonus sucht, ist mit einem klassischen Willkommenspaket mit Umsatzanforderung besser bedient — die Bonussumme ist höher, die Bedingungen sind offen, und der Spieler weiss, was er zu tun hat, um den Bonus freizuspielen.
Ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: Eine Umsatzbedingung ist nicht per se nachteilig. Sie ist ein Mechanismus, der verhindert, dass ein Spieler den Bonus entgegennimmt, einmal damit spielt und das Geld sofort auszahlt — und sie schützt damit den Anbieter vor einer Form des Missbrauchs. Aus Sicht des Spielers ist sie der Preis, den er für den Bonus zahlt; aus Sicht des Anbieters ist sie die Voraussetzung dafür, dass er den Bonus überhaupt anbieten kann. Ein Anbieter, der keine Umsatzbedingung verlangt, muss den Bonus entweder sehr klein halten oder einen anderen Mechanismus finden, um denselben Schutz zu erreichen.
Die dritte Beobachtung: Die Werbung um den «besten Bonus» ist im Schweizer Markt weniger aggressiv als auf ausländischen Märkten. Die BGS-Werberegeln schränken die Werbung ein, und die Aufsicht sorgt dafür, dass das, was beworben wird, auch eingehalten wird. Wer in der Schweiz einen Bonus sucht, sollte das Reglement lesen — nicht die Werbung.
Funktionsweise: Was ein Bonus ohne Umsatzbedingungen auf dem Konto tut
Ein Bonus verändert den Zustand des Spielerkontos. Wer einen Bonus aktiviert, hat auf seinem Konto einen Bonus-Saldo und einen Echtgeld-Saldo; in vielen Häusern wird das Echtgeld zuerst gespielt, und erst wenn das Echtgeld aufgebraucht ist, wird der Bonus-Saldo eingesetzt. Das bedeutet, dass der Spieler in der ersten Phase mit seinem eigenen Geld spielt; der Bonus greift erst, wenn das Echtgeld aufgebraucht ist.

Bei einem Bonus mit Umsatzbedingung wird der Bonus-Saldo erst dann zu auszahlbarem Guthaben, wenn der erforderliche Wettumsatz erfüllt ist. Wer den Umsatz nicht erfüllt, verliert den Bonus und alle Gewinne, die aus dem Bonus entstanden sind. Bei einem Bonus ohne Umsatzbedingung ist diese Phase verkürzt oder nicht vorhanden: Was auf dem Konto als Bonus-Guthaben eingeht, ist nach den Bedingungen des Bonus auszahlbar — entweder sofort oder nach einer kurzen Frist.
Bei Freispielen ohne Umsatzbedingung ist die Mechanik noch klarer: Die Freispiele werden auf einem ausgewählten Spiel aktiviert, der Spieler spielt die Spins, die Gewinne werden als Echtgeld-Guthaben auf dem Konto verbucht. Diese Gewinne sind ohne weitere Bedingung auszahlbar — und genau das ist die Form, die in der Schweiz als «Bonus ohne Umsatzbedingungen» auftritt.
Eine Eigenheit des Schweizer Marktes: Die meisten Anbieter setzen Mindesteinzahlungsbeträge im niedrigen einstelligen Franken-Bereich, oft CHF 10.-, und die Boni sind bereits ab diesem Betrag aktivierbar. Das macht den Einstieg günstig. Die Kehrseite: Wer einen Bonus aktiviert, ohne die Bedingungen genau zu lesen, läuft Gefahr, den Bonus zu verlieren, bevor er ihn auszahlen kann. Die wichtigste Lektion der Schweizer Bonusbedingungen ist nicht, dass sie streng sind, sondern dass sie offen sind.
Was die meisten Spieler nicht wissen: Die Spiele tragen unterschiedlich zum Wettumsatz bei. Spielautomaten zählen in der Regel voll, Tischspiele oft nur teilweise oder gar nicht, Live-Casino-Spiele wieder anders. Bei Jackpots ist der Multiplikator für Tischspiele 300-fach statt 30-fach — ein Faktor zehn. Wer den Bonusbetrag am Tisch umsetzen will, braucht zehnmal so viel Einsatz. Wer auf Automaten spielt, ist schneller am Ziel.
Überblick und Grundprinzip: Was die Schweiz von ausländischen Märkten unterscheidet
Das Grundprinzip des Schweizer Online-Glücksspiels ist die Verbindung von landbasierter Casino-Konzession und Online-Vertrieb. Dieses Prinzip hat drei Konsequenzen, die für den Spieler sichtbar sind: Die Liste der Anbieter ist kurz, die Boni sind klar ausgewiesen, und der Spielerschutz ist konzessionsweit.
Die kurze Liste ist die offensichtlichste Konsequenz. Zehn Anbieter, jeder mit einem Land-Casino im Hintergrund, ist eine andere Marktstruktur als die hundert Anbieter, die auf einem offenen europäischen Markt um Spieler konkurrieren. Der Wettbewerb findet nicht über Bonus-Höhe und Werbe-Aggressivität statt, sondern über die Qualität der Plattform, die Auswahl der Spiele und die Klarheit der Bedingungen. Das ist kein Nachteil für den Spieler — es ist eine andere Form des Marktes.
Die klaren Boni sind die zweite Konsequenz. Wo ein ausländischer Anbieter mit einem «200% Bonus bis CHF 2’000» wirbt und die Bedingungen in einem 30-seitigen Dokument versteckt, sind die Schweizer Angebote niedriger in der Bonussumme, klarer in der Bedingung und kürzer in der Beschreibung. Das ist die Folge der Werberegeln des BGS: Was beworben wird, muss gelten, und was nicht beworben wird, darf nicht implizit versprochen werden.
Der konzessionsweite Spielerschutz ist die dritte Konsequenz. Eine Spielsperre bei einem Haus sperrt alle; eine Auszahlung an ein Schweizer Bankkonto wird vom anderen Haus mitgelesen; eine Bonus-Sperre wegen problematischen Spielverhaltens wird konzessionsweit durchgesetzt. Das ist ein Niveau an Koordination, das auf einem offenen Markt nicht existiert — und das seine Wirksamkeit aus der kurzen Liste der Anbieter bezieht.
Die Schweiz ist nicht der richtige Markt für Spieler, die einen möglichst grossen Bonus mit möglichst wenigen Bedingungen suchen. Sie ist der richtige Markt für Spieler, die einen klar ausgewiesenen Bonus mit nachvollziehbaren Bedingungen und einem klaren Schutzrahmen suchen. Beide Profile sind legitim; sie passen nur zu unterschiedlichen Angeboten. Wer das Schweizer Profil sucht, ist auf der ESBK-Liste richtig. Wer das andere Profil sucht, ist auf einer konzessionierten Plattform falsch — und sollte die Risiken kennen, die mit einem ausländischen Anbieter verbunden sind.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Umsatzbedingungen im Online-Casino?
Umsatzbedingungen sind die Anforderung, einen Bonusbetrag eine bestimmte Anzahl von Malen durchzuspielen, bevor er ausgezahlt werden kann. Wer etwa einen Bonus von CHF 100.- mit einer 30-fachen Umsatzbedingung erhält, muss CHF 3’000.- an Einsätzen leisten, bevor der Bonus und die daraus entstandenen Gewinne auszahlbar werden. Die Anforderung gilt nur für den Bonus, nicht für das eingezahlte Echtgeld.
Was sind Umsatzbedingungen bei Casino-Boni?
Bei Casino-Boni bezeichnen Umsatzbedingungen den Wettumsatz, den ein Spieler leisten muss, um einen Bonus freizuspielen. Im Schweizer Markt liegt die Anforderung je nach Anbieter und Spiel zwischen dem 30-fachen und dem 300-fachen des Bonusbetrags, mit unterschiedlicher Gewichtung von Spielautomaten, Tischspielen und Live-Casino. Die genauen Werte stehen im Bonusreglement des jeweiligen Anbieters.
Welche Spiele zählen zur Erfüllung der Umsatzbedingung?
Spielautomaten zählen in der Regel voll zum Wettumsatz, Tischspiele und Live-Casino-Spiele oft nur teilweise oder gar nicht. Bei Jackpots ist der Multiplikator für Tischspiele 300-fach statt 30-fach, was den effektiven Beitrag zum Wettumsatz drückt. Die Spielgewichtung ist im Bonusreglement des jeweiligen Anbieters aufgeführt und sollte vor der Bonusaktivierung gelesen werden.
Ist «Online Casino Bonus ohne Umsatzbedingungen Schweiz» in der Schweiz legal?
Die Legalität betrifft die Anbieterseite, nicht die Bonusklausel: In der Schweiz darf nur ein landbasiertes Casino mit erweiterter Konzession ein Online-Casino betreiben. Die ESBK-Liste führt zehn solcher Anbieter, alle mit Schweizer Lizenz. Ein Bonus ohne Umsatzbedingung ist legal, wenn er von einem dieser Anbieter angeboten wird; auf ausländischen Plattformen ist er Teil eines Angebots, das in der Schweiz nicht zugelassen ist.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Ein ESBK-konzessioniertes Online-Casino steht auf der öffentlichen Liste der Eidgenössischen Spielbankenkommission. Die Liste nennt das landbasierte Casino, das hinter der Online-Plattform steht, sowie das Datum der Online-Aufschaltung. Eine Plattform, die nicht auf dieser Liste steht, ist auch mit Schweizer Markenauftritt kein konzessioniertes Online-Casino und untersteht nicht der Schweizer Aufsicht. Die Liste ist auf der Website der ESBK abrufbar.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird beim konzessionierten Anbieter beantragt und gilt konzessionsweit für alle lizenzierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Für die Beantragung ist ein gültiger amtlicher Ausweis erforderlich, etwa Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Eine freiwillige Spielsperre wird frühestens nach drei Monaten aufgehoben, und nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht. Während der Sperre ist auch die Anmeldung bei einem anderen konzessionierten Anbieter nicht möglich.
