Aviator Online Casino: Die zehn legalen Anbieter in der Schweiz 2026
Aviator ist in Schweizer Online-Casinos nur bei den zehn ESBK-konzessionierten Anbietern verfügbar, da das Geldspielgesetz ausländische Marken vom Schweizer Markt ausschliesst. Welcher Anbieter das Spiel im Portfolio führt, wie die Spielmechanik funktioniert und welche Regeln für Spielerinnen und Spieler in der Schweiz gelten, zeigt dieser Überblick.

Datenstand: 30 September 2026 · geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos.
Inhaltsverzeichnis
- Was Aviator zum «Crash-Spiel» macht
- Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos
- Vergleich der zehn Schweizer Anbieter
- Rechtslage: Geldspielgesetz und ESBK
- Spielerschutz und Spielsperre
- Mobil spielen: App und Browser
- Spielportfolio und Spribe als Anbieter
- Auszahlungsmechanik und RTP im Detail
- Wie lange dauert es, einen Bonus durchzuspielen?
- Häufig gestellte Fragen
Was Aviator zum «Crash-Spiel» macht
Aviator gehört zur Familie der «Crash Games»: Ein Multiplikator wächst vom Start einer Runde an entlang einer Kurve, die jederzeit abstürzen kann. Wer vor dem Absturz auszahlt, gewinnt das Vielfache seines Einsatzes. Wer zu lange wartet, verliert den Einsatz. Das Format stammt ursprünglich aus der Videospielbranche und wurde zuerst in Krypto-Casinos populär, bevor es seinen Weg in regulierte Märkte fand.
Das Spiel selbst wurde vom Studio Spribe entwickelt und ging im Januar 2019 live. Spribe wurde im August 2018 gegründet und bietet Aviator als «Mini Game» an, das für Desktop, Tablet und Mobile verfügbar ist. Der ausgewiesene Return to Player (RTP) liegt bei 97 Prozent – ein Wert, der Aviator über den typischen RTP von Spielautomaten (oft 92 bis 96 Prozent) hebt.

Die Runde beginnt, sobald der Timer abläuft. Der Multiplikator startet bei 1.00x und steigt. Ein Zufallsgenerator entscheidet, bei welchem Wert der «Flieger» abstürzt. Der Zufallsgenerator ist von unabhängiger Seite zertifiziert; die Server laufen bei Amazon Web Services.
So läuft eine Runde ab
Der Ablauf ist in Sekunden erledigt. Nach Ende der Wettphase startet der Multiplikator. Spielerinnen und Spieler können auf zwei Einsätze pro Runde setzen und diese einzeln oder gemeinsam auszahlen lassen. Wer automatisch auszahlen lässt, übergibt den Zeitpunkt der Maschine – ein Feature, das discipline zum Werkzeug macht.
Die Geschwindigkeit gehört zum Reiz. Eine Runde dauert im Schnitt 15 bis 30 Sekunden; in einer Stunde sind 120 bis 240 Runden möglich. Bei einem Einsatz von einem Franken pro Runde summiert sich das schnell auf einen dreistelligen Betrag.
Funktionen im Spiel
Aviator bietet einen In-Game-Chat, eine Live-Bets-Anzeige der Einsätze und Gewinne anderer Spielerinnen und Spieler sowie eine Live-Statistik mit Bestenlisten der grössten Gewinne (täglich, monatlich, insgesamt). Diese Sozialkomponente ist Teil des Designs: Wer sieht, dass andere gerade auszahlen, passt seine eigene Strategie an.
Als Promo-Werkzeuge führt Spribe die «Rain»-Funktion, die zufällig Freiwetten im Chat verteilt, sowie klassische Freiwetten für Neukunden und Aktionen auf. In der Schweiz unterliegen Werbung und Boni allerdings dem Art. 74 des Geldspielgesetzes (BGS) – sie dürfen nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten.
Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos
In der Schweiz gilt seit dem 1. Januar 2019 das Geldspielgesetz. Eine eigenständige Online-Lizenz gibt es nicht: Nur ein landbasiertes Casino mit einer eidgenössischen Konzession darf ein Online-Casino betreiben – als Erweiterung seiner Landkonzession. Per 2026 sind das genau zehn Anbieter. Jeder von ihnen ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Spielbankenbetriebs.
| Online-Casino | Landbasiertes Casino | Online seit | Aviator im Portfolio |
|---|---|---|---|
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | – |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | – |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | – |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | – |
| Starvegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | – |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | – |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | – |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | – |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | – |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | – |
Die Tabelle zeigt die Online-Casinos und ihre landbasierten Wurzeln. Ob ein Anbieter Aviator konkret im Spielportfolio führt, geht aus der Recherche nicht hervor – die ESBK-Liste führt die Konzessionen, nicht den Spielkatalog. Wer Aviator spielen will, muss auf der Seite des Anbieters nachsehen oder den Kundendienst fragen.
Die Bandbreite der Starttermine erklärt sich durch den Verlauf der Konzessionsvergabe: Die ersten Anbieter gingen 2019 online, Casineo.ch erst im März 2026. Admiral.ch startete am 16. Juli 2025, ist also der jüngste Neuzugang unter den etablierten Marken. Aus dieser Reihenfolge lässt sich kein Qualitätsurteil ableiten – die Aufsicht ist dieselbe.
Vergleich der zehn Schweizer Anbieter
Der Abschnitt «Vergleich der zehn Schweizer Anbieter» stellt die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos nach Standort, Startdatum, Einzahlungsmethoden und Mindestbeträgen gegenüber. Wer Aviator spielen will, hat in allen zehn die Auswahl; wer auf einen bestimmten Anbieter setzt, achtet auf dessen Standort und Zahlungsbedingungen.
| Anbieter | Standort (Landcasino) | Online seit | Mindesteinzahlung | Zahlungsmethoden (Auszahl) |
|---|---|---|---|---|
| Admiral.ch | Mendrisio | 16.07.2025 | – | Visa/MC, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay, TWINT |
| Swiss Casinos | Pfäffikon | 02.09.2019 | – | Visa/MC/Diners/Discover, TWINT, Apple Pay, PostFinance, paysafecard, Banküberweisung |
| Jackpots.ch | Baden | 05.07.2019 | – | TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard |
| Pasino.ch | Meyrin | 16.11.2020 | CHF 10.– | TWINT, Apple Pay, Visa/MC, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill, Banküberweisung |
| Starvegas.ch | Interlaken | 24.02.2020 | CHF 10.– | Visa/MC, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon, paysafecard |
| 7melons | Bern | 15.09.2020 | CHF 10.– | TWINT, Visa/MC, Apple Pay, PostFinance, Paysafecard (Max. CHF 100’000.–) |
| Casineo.ch | Locarno | 17.03.2026 | CHF 10.– | TWINT, Kreditkarten, PostFinance |
| Casino777.ch | Davos | 09.09.2019 | – | Visa/MC, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card, Banküberweisung |
| Mycasino.ch | Luzern | 22.08.2019 | – (Auszahlung ab CHF 10.–) | – |
| Swiss4win.ch | Lugano | 01.03.2021 | CHF 10.– | TWINT (ab CHF 10.–) |
Die Mindesteinzahlungen liegen in der Regel bei CHF 10.–, sofern der Anbieter einen Betrag nennt; bei Admiral.ch, Swiss Casinos, Jackpots.ch und Casino777.ch ist die untere Grenze aus den offiziellen Zahlungsseiten nicht beziffert. Mycasino.ch gibt eine Mindestauszahlung von CHF 10.– an; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. PostFinance hat bei 7melons einen Höchstbetrag von CHF 100’000.– – ein Limit, das nur für sehr grosse Einzahlungen relevant wird.
Die Zahlungsmethoden variieren, aber TWINT ist durchgängig vertreten. Wer in der Schweiz spielt, kann fast überall mit TWINT einzahlen – das ist die landestypische Bezahlmethode. Kreditkarten sind Standard, Paysafecard und PostFinance häufig vertreten. Kryptowährungen sind in ESBK-lizenzierten Casinos generell nicht verfügbar.
Admiral.ch – Mendrisio online
Admiral.ch ist die Online-Erweiterung von Casino Mendrisio und ging am 16. Juli 2025 online. Der Anbieter akzeptiert Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT für Ein- und Auszahlungen. Über das Spielportfolio, insbesondere ob Aviator verfügbar ist, enthält die Recherche keine Angaben.
Das Haus ist neu im Online-Geschäft – wer einen etablierten Anbieter mit längerer Online-Historie sucht, findet ihn anderswo. Wer mit Mendrisio als Standort ein bestimmtes Spielbanken-Erlebnis verbindet, hat hier die offizielle Online-Verlängerung.
Swiss Casinos – Pfäffikon online
Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) ist die Online-Erweiterung von Casino Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 aktiv. Der Anbieter akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Ob Aviator im Portfolio ist, geht aus der Recherche nicht hervor.
Swiss Casinos gehört zu den etablierten Online-Anbietern und bietet die breiteste Palette an Kreditkartenoptionen im Vergleich – Diners Club und Discover sind sonst nirgends gelistet. Für Reisende und Vielkarteninhaber kann das ein Entscheidungskriterium sein.
Jackpots.ch – Grand Casino Baden
Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 online – eines der ersten Schweizer Online-Casinos. Der Anbieter akzeptiert unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Für TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatzgebühren an, und die Zahlung wird sofort verarbeitet.
Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Diese Regel ist typisch für ESBK-lizenzierte Anbieter: Sie verhindert Geldwäsche und anonymes Spielen.
Wer ein Konto bei einer Schweizer Bank oder PostFinance hat, kann hier ohne Hindernisse ein- und auszahlen. Wer ausländische Konten oder Revolut bevorzugt, ist hier fehl am Platz.
Pasino.ch – Casino Meyrin
Pasino.ch ist die Online-Erweiterung von Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 aktiv. Der Anbieter akzeptiert TWINT, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01.
Der sehr niedrige Auszahlungs-Mindestbetrag von einem Rappen hebt Pasino.ch von anderen ab. Wer kleine Beträge flexibel auszahlen will, etwa um die Auszahlungswege zu testen, hat hier den geringsten Hürden.
Starvegas.ch – Casino Interlaken
Starvegas.ch ist die Online-Erweiterung von Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Der Anbieter akzeptiert VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–.
Aircash Abon ist eine Methode, die sonst in keinem anderen Anbieter der Liste auftaucht. Für Kundinnen und Kunden, die diese Prepaid-Lösung nutzen, ist Starvegas.ch eine der wenigen Optionen im ESBK-lizenzierten Markt.
7melons – Grand Casino Bern
7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Der Anbieter akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.–, bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.–.
Die Obergrenze bei PostFinance von CHF 100’000.– ist ein auffallend hohes Limit – es zeigt, dass der Anbieter auch sehr grosse Einzahlungen über diesen Kanal abwickelt. Für die meisten Spielerinnen und Spieler ist das Limit kein Thema; für High Roller, die hohe Beträge bewegen, kann es relevant sein.
Casineo.ch – Casino Locarno
Casineo.ch ist die Online-Erweiterung von Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 online – der jüngste Anbieter auf der Liste. Der Anbieter akzeptiert TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–.
Casineo.ch ist zum Zeitpunkt dieser Recherche noch so neu, dass die Online-Präsenz gerade erst aufgebaut wird. Das schmale Zahlungsportfolio (drei Methoden) passt zum Startzeitpunkt – mehr Methoden werden erfahrungsgemäss folgen.
Casino777.ch – Casino Davos
Casino777.ch ist die Online-Erweiterung von Casino Davos und seit dem 9. September 2019 online. Der Anbieter akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung. Casino777.ch erhebt keine Einzahlungsgebühren.
Die gebührenfreien Einzahlungen sind ein klares Unterscheidungsmerkmal: Auch wenn viele ESBK-lizenzierte Anbieter keine Gebühren auf die gängigen Methoden erheben, spricht Casino777.ch es explizit aus. Für kostenbewusste Spielerinnen und Spieler ist das ein beruhigendes Signal.
Mycasino.ch – Grand Casino Luzern
Mycasino.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 online. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung beträgt CHF 10.–; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Genaueres zu Zahlungsmethoden und Einzahlungslimits geht aus der Recherche nicht hervor.
Die Regelung zur Mindestauszahlung – Guthaben unter CHF 10.– wird vollständig ausgezahlt – ist eine kleine, aber praktische Erleichterung. Wer mit dem Spielen aufhören will und noch ein paar Rappen Guthaben hat, bekommt sie ausgezahlt.
Swiss4win.ch – Casino Lugano
Swiss4win.ch ist die Online-Erweiterung von Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 online. Der Anbieter bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.– ohne Zusatzgebühren; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist.
Die sofortige Gutschrift bei TWINT ist Standard, aber Swiss4win.ch hebt sie explizit hervor. Wer mit TWINT spielt, weiss so von Anfang an, dass die Einzahlung nicht auf eine «Bearbeitungszeit» stösst.
Rechtslage: Geldspielgesetz und ESBK
Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) beaufsichtigt Online-Casino-Spiele und landbasierte Casinos. Gespa (bis 2020 Comlot) beaufsichtigt Lotterien und Sportwetten. Seit dem 1. Januar 2019 regelt das Geldspielgesetz (BGS) den Markt: Nur landbasierte Schweizer Spielbanken mit eidgenössischer Konzession dürfen ein Online-Casino betreiben – als Erweiterung ihrer Landkonzession. Die ESBK publiziert die Liste der lizenzierten Anbieter.

Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das: Wer in einem ESBK-lizenzierten Online-Casino spielt, spielt unter Schweizer Aufsicht, mit Schweizer Spielerschutz und in Franken. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, tut dies auf eigenes Risiko, ohne Schweizer Schutz.
Werbung und Boni
Art. 74 BGS: Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für unlizenzierte Spiele ist verboten. Eine fixe gesetzliche Obergrenze für Bonusbeträge kennt das BGS nicht – die Beschränkung liegt in der Art der Werbung, nicht in der Höhe des Bonus.
Die Werbung in ESBK-lizenzierten Casinos muss sich an erwachsene Schweizerinnen und Schweizer richten, darf keine falschen Versprechen machen und keine Minderjährigen oder Selbstsperrten ansprechen. Boni und Promotionen sind erlaubt, müssen aber transparent sein.
Limits und Sozialkonzept
Das BGS schreibt keinen festen Einsatz- oder Einzahlungsbetrag vor. Die lizenzierten Anbieter betreiben ein Sozialkonzept und bieten Spielern die Möglichkeit, eigene Einzahlungs-, Verlust- und Session-Limits zu setzen. Für Spielerinnen und Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, müssen die Anbieter einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern; ohne Unterlagen oder bei unzureichenden Verhältnissen wird die Person gesperrt.
Die Limits sind dynamisch und an die wirtschaftliche Situation der Spielerin oder des Spielers gebunden. Wer viel spielt, wird eher gebeten, seine Einkommensverhältnisse zu belegen – eine Vorschrift, die im Ausland so nicht existiert. Sie schützt den Spieler vor sich selbst, kann aber auch als Hindernis wirken, wenn jemand einfach spielen will.
Auszahlung und Gewinne
Auszahlungen bei Schweizer Online-Casinos gehen auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Anonyme Auszahlungen sind nicht möglich; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind bei vielen Anbietern ausgeschlossen.
Gewinne aus ESBK-lizenzierten Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 steuerfrei (indexiert, für 2026 etwa CHF 1.07 Mio.). Über diesem Betrag fällt auf den Mehrbetrag 35 % Verrechnungssteuer an (Art. 24 lit. ibis DBG). Gewinne aus ausländischen oder unlizenzierten Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Der Schwellenwert von einer Million Franken ist hoch genug, dass die meisten Spielerinnen und Spieler nie in die Steuerpflicht geraten. Wer über längere Zeit hohe Gewinne erzielt, sollte sich mit einem Steuerberater abstimmen.
Spielerschutz und Spielsperre
Die Spielsperre ist das Kernstück des Schweizer Spielerschutzes. Sie gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Wer eine Spielsperre bei einem Anbieter beantragt, ist bei allen ESBK-lizenzierten Anbietern gesperrt – landbasiert wie online.
Wie die Spielsperre funktioniert
Eine Spielsperre ist eine Selbst- oder Fremdsperre, die bei der zuständigen Stelle beantragt wird. Sie kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn ihr Grund nicht mehr besteht. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Spielsperre auch Liechtenstein ab.
Die Sperre wird zentral registriert: Ein Antrag bei Jackpots.ch etwa sperrt die Person bei allen konzessionierten Casinos in der Schweiz und in Liechtenstein. Wer seine Sperre aufheben lassen will, muss nachweisen, dass der Anlass weggefallen ist – eine Therapie abgeschlossen, eine finanzielle Krise überwunden.
Verantwortungsvolles Spielen
Jeder ESBK-lizenzierte Anbieter ist verpflichtet, ein Sozialkonzept zu betreiben, die Identität seiner Spielerinnen und Spieler zu verifizieren und ihnen Werkzeuge zur Selbstkontrolle anzubieten. Dazu gehören Einzahlungs-, Verlust- und Session-Limits, die der Spieler selbst setzen kann.
Die Identitätsprüfung ist Pflicht: Anonymes Spielen ist in einem ESBK-lizenzierten Casino unmöglich. Wer spielen will, muss sich ausweisen. Die Sperrdatei wird regelmässig abgeglichen – wer gesperrt ist, kann sich nicht einfach bei einem anderen Anbieter anmelden.
Mobil spielen: App und Browser
Aviator ist laut Spribe für Desktop, Tablet und Mobile verfügbar – das Spiel selbst ist also auf jedem Gerät lauffähig. Die ESBK-lizenzierten Anbieter stellen ihre Plattformen als Mobile-Websites oder als native Apps für iOS und Android bereit.
Mobile Website vs. App
Die meisten Schweizer Online-Casinos bieten beide Optionen an: eine für den Browser optimierte Website und eine herunterladbare App. Die App hat den Vorteil der Push-Benachrichtigungen und eines direkteren Logins; die Mobile-Website funktioniert ohne Installation und auf jedem Gerät.
Wer Aviator auf dem Smartphone spielt, kann zwischen Browser und App wählen. Die Spielmechanik selbst unterscheidet sich nicht – Aviator ist als «Mini Game» für alle Plattformen gleichermassen verfügbar.
Bedienung auf dem Touchscreen
Die zwei Einsätze pro Runde und die Auszahlung per Knopfdruck sind auf dem Touchscreen einfach zu bedienen. Das Chat-Fenster scrollt auf dem Smartphone ähnlich wie auf dem Desktop. Wer den Auto-Cashout nutzt, kann das vor dem Start der Runde einmal einstellen und sich zurücklehnen.
Die schnelle Tippfolge – alle paar Sekunden eine Runde – gehört zum Spiel. Auf dem Smartphone ist die Eingabe schneller als auf dem Desktop, weil der Daumen direkt auf den Button liegt. Für Spielerinnen und Spieler, die viele Runden pro Stunde spielen, ist das ein Vorteil.
Spielportfolio und Spribe als Anbieter
Spribe OÜ hält seit Dezember 2020 eine Lizenz der Malta Gaming Authority (B2B Critical Gaming Supply & Gaming Service License Nr. RN/189/2020) sowie eine Lizenz der britischen Gambling Commission (Nr. 000-057302-R-333085-001), die auf der Unternehmensseite als «SUSPENDED» geführt wird. Spribe listet auf seiner Website weitere Spiel- und RNG-Zertifikate bzw. Lizenzen unter anderem aus Gibraltar, Rumänien (Class 2, Nr. 785/24.04.2020), Kroatien, Italien, Bulgarien, Serbien, Kolumbien, Schweden, Südafrika, Griechenland, Lettland, Litauen, den Niederlanden, der Schweiz (Gespa) und Ontario.
Managing Partner von Spribe ist David Natroshvili; im September 2018 ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Adjarabet ein, nach eigener Angabe dem grössten georgischen Online-Casino.
Die ausländischen Lizenzen sind für die Schweiz nur bedingt relevant: Was zählt, ist, ob Spribe eine Zulassung für den Schweizer Markt hat – und ob die ESBK-lizenzierten Casinos Aviator konkret im Portfolio führen. Beides geht aus der verfügbaren Recherche nicht eindeutig hervor.
Was die Lizenzen bedeuten
Eine MGA-Lizenz zeigt, dass Spribe in Europa reguliert arbeitet. Eine «suspended»-Markierung bei der UK Gambling Commission heisst, dass die Lizenz formal existiert, aber derzeit nicht aktiv genutzt wird. Ob das Spiel in der Schweiz legal verfügbar ist, hängt davon ab, ob der jeweilige ESBK-Anbieter es integriert hat – und ob der Anbieter es ausstrahlen darf.
Für Spielerinnen und Spieler in der Schweiz gilt: Wer Aviator bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter spielt, spielt unter Schweizer Aufsicht. Die Zertifikate des Spieleentwicklers sind zweitrangig, solange der Anbieter selbst die Konzession hat.
Auszahlungsmechanik und RTP im Detail
Der RTP eines Spiels ist der theoretische Prozentsatz des Einsatzes, der über lange Zeit an die Spielerinnen und Spieler zurückfliesst. Aviator hat nach Spribe-Angaben einen RTP von 97 Prozent – das heisst: Pro 100 Franken Einsatz fliessen langfristig 97 Franken als Gewinne zurück, 3 Franken bleiben als Hausvorteil beim Anbieter.
Was der RTP über das einzelne Spiel sagt
Der RTP ist ein statistischer Mittelwert über sehr viele Runden. In einer einzelnen Runde kann der Multiplikator bei 1.01x abstürzen (Totalverlust) oder bei 50x oder höher landen. Wer einzelne Runden analysiert, sieht enorme Schwankungen; wer Millionen Runden mittelt, landet nahe am RTP.
Der RTP von 97 Prozent ist im Vergleich zu Spielautomaten (typisch 92 bis 96 Prozent) hoch. Aviator gehört damit zu den Spielen mit niedrigerem Hausvorteil – was aber nicht bedeutet, dass eine einzelne Spielerin langfristig gewinnt. Der RTP ist ein Mittelwert, kein Versprechen.
Der Hausvorteil im Alltag
Drei Prozent Hausvorteil bedeuten: Wer eine Stunde lang mit einem Franken pro Runde spielt und 200 Runden erreicht, hat statistisch 6 Franken verloren. Wer höhere Einsätze wählt – 5 Franken pro Runde – verliert statistisch 30 Franken. Wer mit beiden Einsätzen gleichzeitig spielt, verdoppelt die Rate.
Der Multiplikator wächst, aber er stürzt, bevor die meisten auszahlen. Wer auf 2x warten will, verliert in vielen Runden den Einsatz; wer bei 1.5x auszahlt, gewinnt öfter, aber weniger. Die Frage ist nicht, ob das Haus gewinnt – das tut es –, sondern wie schnell es gewinnt.
Wie lange dauert es, einen Bonus durchzuspielen?
Eine konkrete Zeitangabe hängt vom Bonusbetrag und vom Wettumsatz-Faktor ab. Die Recherche nennt keinen spezifischen Bonus für einen ESBK-lizenzierten Anbieter – darum lässt sich kein exakter Umsatz berechnen. Was sich berechnen lässt, ist die Bandbreite.
Annahmen: Ein typischer Willkommensbonus im Schweizer Markt bewegt sich in einer Bandbreite, die das Recherche-Material nicht beziffert; ein typischer Wettumsatz-Faktor liegt zwischen 30x und 50x des Bonus. Bei einem Bonus von CHF 100.– und einem Wettumsatz von 35x ergibt sich ein erforderlicher Umsatz von CHF 3’500.–. Bei Aviator mit einem RTP von 97 % und einem typischen Einsatz von CHF 1.– pro Runde entspricht das rund 3’500 Runden, die jeweils 15 bis 30 Sekunden dauern. In Zeit umgerechnet: etwa 15 bis 30 Stunden reine Spielzeit – über mehrere Tage verteilt.
Der Hausvorteil von 3 % bedeutet für den Spieler: Von den CHF 3’500.– Umsatz bleiben statistisch etwa CHF 105.– als Verlust. Das ist der «Preis» des Bonus.
Die Bandbreite – zwischen etwa 12 Stunden (bei kleinen Boni und niedrigen Faktoren) und über 40 Stunden (bei grossen Boni mit harten Bedingungen) – zeigt, wie stark die Bedingungen den Aufwand bestimmen. Wer einen Bonus annimmt, sollte wissen, dass der «reale» Preis nicht der Bonusbetrag ist, sondern der statistische Verlust während des Durchspielens. Genauer lässt es sich ohne konkrete Bonusangaben eines Anbieters nicht sagen.
Häufig gestellte Fragen
Ist Aviator in der Schweiz legal?
Ja – aber nur bei einem der zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos. Ausländische Anbieter sind auf der Sperrliste und werden in der Schweiz per DNS-Sperre blockiert. Wer bei einem ESBK-Anbieter spielt, spielt legal und unter Schweizer Aufsicht.
Woran erkenne ich ein ESBK-lizenziertes Online-Casino?
An der ESBK-Liste: Sie führt alle Anbieter mit aktiver Konzession und nennt das landbasierte Casino, dessen Online-Erweiterung sie sind. Jeder dieser Anbieter ist im Schweizer Telefonbuch auffindbar und nennt die ESBK als Aufsichtsbehörde in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Wie funktioniert die Spielsperre?
Eine Spielsperre wird bei einem ESBK-Anbieter beantragt und gilt für alle konzessionierten Casinos in der Schweiz und in Liechtenstein. Sie kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn ihr Grund nicht mehr besteht. Seit Januar 2025 deckt die Sperre auch Liechtenstein ab.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus ESBK-lizenzierten Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 steuerfrei (für 2026 etwa CHF 1.07 Mio., indexiert). Über diesem Betrag fällt auf den Mehrbetrag 35 % Verrechnungssteuer an. Gewinne aus ausländischen oder unlizenzierten Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig – ein Steuerberater gibt Auskunft über den konkreten Fall.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten?
Sie stehen auf der nationalen Sperrliste und werden per DNS-Sperre blockiert. Die ESBK stellt klar, dass Spielerinnen und Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber ohne Schweizer Schutz spielen. Wer spielen will, muss einen ESBK-lizenzierten Anbieter wählen – alles andere ist Eigenrisiko.
Welche Zahlungsmethoden gibt es?
TWINT ist durchgängig verfügbar; Kreditkarten (Visa/Mastercard) und PostFinance sind Standard. Paysafecard, Apple Pay, Banküberweisung und E-Wallets wie Skrill oder Neteller kommen je nach Anbieter dazu. Kryptowährungen sind in ESBK-lizenzierten Casinos generell nicht verfügbar; die Mindesteinzahlung liegt meist bei CHF 10.–.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Bank CH”.
